Grundgedanken

Wie würden wir leben, wenn die Menschheit sich als Familie verstehen würde, die Erde unser Dorf wäre und jeder das gleiche Recht auf die Nutzung materieller Ressourcen hätte? Unser westlicher Lebensstil könnte nicht der Standard für alle Familienmitglieder sein. Wie würden wir wohnen, wenn wir uns, unsere Brüder und Schwestern und unsere eine Welt gleich achten. Wir müssten auf Gewohntes verzichten. Würde uns etwas bereichern?

Die Idee des „Eine Welt Haus“ war geboren. Welcher Wohnraum würde sich entwickeln, wenn ich dort leben möchte? Was würde beispielsweise mit meiner Lebenszufriedenheit passieren wenn ich mich materiell befreie? Die Reise konnte beginnen.

Konzept

Ein Haus bietet Schutz vor Regen und Kälte. Im Haus bereite ich mein Essen zu und es gibt eine Waschgelegenheit und eine Toilette. Nicht jeder hat solch ein Haus. Die „Eine Welt Haus“ ist so ein Haus. Es ist kein Musterhaus. Dieses Haus ist den Bedingungen des Ortes und den Bedürfnissen der Bewohner angepasst. Es nutzt die Ressourcen der unmittelbaren Umgebung, so dämmen z.B. Schlafsäcke und Federbetten die Wände. Das Licht fällt durch gebrauchte Fenster und Türen. Das „Eine Welt Haus“ wird eine gebaute Erzählung. Es wird vom Prozess der wohnlichen Selbstermächtigung und vom Aufbau eines Netzwerks in der Nachbarschaft erzählen – und dies durch die Teilnehmer aus aller Herren Länder in vielen verschiedenen Sprachen…